FAQ (häufig gestellte Fragen und Antworten)
Pille vergessen: Allgemein gilt: wenn Sie die Pilleneinnahme vergessen, d.h. mehr als 12 Stunden später als sonst genommen haben, dann ist in diesem Zyklus kein Schutz gegeben, und Sie müssen zusätzlich mit Kondom verhüten. Es ist aber zu beachten, dass es unterschiedliche Pillen gibt, und das genaue Vorgehen im Beipacktext nachzulesen ist.
Scheidenpilz: Eine Pilzinfektion ist eine harmlose Infektion meist im Scheideneingangsbereich, kann aber durch den Juckreiz sehr unangenehm sein. Der Erreger ist "fakultativ pathogen", das bedeutet, dass wir zwar sehr häufig Kontakt mit dem Keim haben, es aber nur zu einer Infektion kommt, wenn die Abwehr reduziert ist.
Auch ohne genaue Keimanalyse können Sie mit Joghurt eine Linderung erzielen. Auch Teebaum- und Lavendelöl in guter Qualität, verdünnt kann helfen. Eine Abklärung ist notwendig, wenn´s nicht besser wird. Denn nicht jeder "Pilz" ist wirklich ein Pilz.
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Pille danach: Das ist eine Pille mit einem Gelbkörperhormon. Sie sollte so bald als möglich, aber maximal bis 72 Stunden nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr eingenommen werden. Die Einnahme erfolgt einmalig. Dadurch wird die Schleimhaut der Gebärmutter so verändert, daß sich ein, vielleicht befruchtetes, Ei nicht einnisten kann.
Es handelt sich dabei jedenfalls um ein Notfallsmedikament und sollte nicht zur dauerhaften Empfängnisverhütung eingesetzt werden.
Nach der Einnahme kann es zu Zwischenblutungen kommen.
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Unregelmäßige Blutungen bei jungen Mädchen: Unregelmäßige Monatsblutungen sind in der Pubertät ganz normal und geben keinen Anlass zur Sorge. Längst nicht bei jedem Mädchen kommt die Regel von Anfang an pünktlich wie die Uhr (also etwa alle 23 bis 33 Tage). Das hängt mit dem Wachstum des Körpers und den damit verbundenen Veränderungen zusammen. Das betrifft auch die Produktion von Hormonen, die für die Steuerung deines Monatszyklus verantwortlich sind. Du wirst sehen: Wenn du normal gesund und nicht untergewichtig bist, wird sich deine Regel bald einspielen.
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Ursachen für Pilzinfektionen: Pilzinfektionen werden nicht ausschließlich durch Geschlechtsverkehr übertragen. Die Hefepilze (Candida) kommen sogar im gesunden Körper vor und können sich unter ungünstigen Umständen stark vermehren und dann zu Rötungen, Juckreiz und Ausfluss führen. Pilzinfektionen können begünstigt werden durch:
- Lokale Abwehrschwäche: wie übertriebene Hygiene, Scheidenspülungen, ungewohnte Belastungen ( neuer Lover :-) )
- Behandlung mit Antibiotika oder Cortison
- seelischen Belastungen und Überforderung
- Hormonumstellungen des Körpers
- allgemeine Abwehrschwäche
- Unverträglichkeiten z.B. gegen chemisch behandelte Slipeinlagen, Intimlotions, -sprays oder Parfüms
- Infektionen benachbarter Organe
- Kontaktinfektionen z.B. in Schwimmbädern, Saunen oder sanitären Anlagen
luftundurchlässige Kleidung, auch Geschlechtsverkehr
- schlechter Ernährung
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Eisprung: Der Eisprung erfolgt ungefähr in der Mitte des Monatszyklus (also ungefähr Tag 14). Durch einen kontinuierlichen Anstieg von Östrogen wächst ein Eibläschen, dieses "springt" nach Ausschüttung des Eisprunghormons. Beim Eisprung verläßt die Eizelle das Eibläschen und wird vom beweglichen Ende des Eileiters mit Hilfe feiner Fanghärchen aufgefangen. Über den Eileiter wird die Eizelle zur Gebärmutter transportiert. Im Laufe der nächsten 3-4 Tage kann nun die reife Eizelle auf ihrem Weg durch den Eileiter von den Samenzellen des Mannes befruchtet werden.
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Mammographie: Die Mammographie kann schon sehr kleine Veränderungen feststellen. Brustkrebs ist eine gut heilbare Erkrankung wenn er nur früh genug erkannt wird. Die Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation ist daher:
- Basismammographie mit 35 (optional)
- Ab 40 Mammographie alle 2 Jahre, wenn keine besondere Risikosituation besteht.
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Hormontherapie: Hormontherapie ist ein heiß umstrittenes Thema, die Besprechung in den Medien häufig verunsichernd. "Fluch oder Segen" ist einerseits leicht zu beantworten: Segen- so wie Insulin; wer es braucht und wem es wohltut der ist bestens bedient. Wer es nicht braucht, wem es nicht wohltut der lässt es.
Schwieriger zu beantworten ist genau die Frage, wer braucht´s, wem tut es wohl. Diese Fragen sind in einem ausführlichen Gespräch zu klären, in dem Befindlichkeit, Bedürfnisse und Risiken erläutert werden sollen.
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